- Wann sollte man eine Kartoffelsuppe einfrieren – und wann nicht?
- Kartoffelsuppe auf Vorrat einfrieren
- Suppe immer püriert einfrieren
- Wie lange hält sich eingefrorene Kartoffelsuppe?
- Wie lässt sich Kartoffelsuppe am besten einfrieren?
- So lässt sich eine Kartoffelsuppe auftauen
- So wird die aufgetaute Kartoffelsuppe zum Gaumenschmaus!
- Häufige Fragen – Kurz und bündig
An kalten, ungemütlichen Tagen geht nichts über eine selbst gemachte Kartoffelsuppe, die gut schmeckt, von innen wärmt und uns dabei noch mit wichtigen Nährstoffen versorgt. Doch was ist, wenn man es mengenmäßig „zu gut“ gemeint hat und sich nicht alles am gleichen oder den darauffolgenden Tag verzehren lässt? Dann ist das Einfrieren der Kartoffelsuppe die perfekte Lösung!
Erfahre in diesem Artikel alles Wesentliche rund ums Einfrieren, Auftauen und lerne, wie sich mit ein paar kleinen Tricks, der Geschmack der Suppe sogar steigern lässt.
Wann sollte man eine Kartoffelsuppe einfrieren – und wann nicht?
Es gibt viele Gründe, warum das Einfrieren einer Kartoffelsuppe sinnvoll sein kann. In den häufigsten Fällen, weil man natürlich nichts von der Suppe wegwerfen möchte. Wie schon erwähnt, kann es durchaus mal vorkommen, dass schlicht und ergreifend zu viel gekocht wurde und sich nicht alles in 1 – 2 Tagen verbrauchen lässt.
Kartoffelsuppe auf Vorrat einfrieren
Auf der anderen Seite kann genau dies aber auch gewollt sein. Es kann sich lohnen, bewusst Suppe vorzukochen. In weiser Voraussicht auf stressige Zeiten braucht man diese dann nur auftauen und hat so ganz unkompliziert eine vollwertige Mahlzeit.
Suppe immer püriert einfrieren
Zum Einfrieren sollte man immer pürierte Suppen verwenden. Taut man eine Suppe mit ganzen „Kartoffelstücken“ wieder auf, werden diese nämlich meistens matschig und die Kartoffelsuppe wirkt dann mitunter nicht mehr ganz so appetitlich fürs Auge.
Ein weiterer wesentlicher Grund ist aber die geschmackliche Veränderung, die nach dem Auftauen einer Suppe mit Kartoffelstücken eintreten kann.
Sehr häufig hat die Suppe dann nämlich einen auffällig süßen Beigeschmack. Das liegt daran, dass die Kartoffelstücke, auch wenn sie gefroren sind, permanent Stärke in Glukose umwandeln, was wiederum zu diesem extrem süßen Geschmack führen kann. Um dies zu vermeiden, sollte stets nur die pürierte Suppe eingefroren werden.
Wie lange hält sich eingefrorene Kartoffelsuppe?
Eine gefrorene Kartoffelsuppe kann bis zu 3 Monate im Gefrierfach verweilen, ohne dass die Haltbarkeit darunter leidet.
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Kartoffeln einfrieren – geht das?
Kartoffeln einfrieren ist möglich, allerdings sollten sie vorher gekocht werden. Rohe Kartoffeln einfrieren sorgt dafür, dass die Stärke in Zucker umgewandelt wird.
Was den Geschmack betrifft, gehen die Meinungen auseinander. Für die einen schmeckt die Suppe nach dem Auftauen sogar besser als frisch zubereitet. Für andere wiederum hat der Geschmack durch den Gefrier- und Auftauprozess etwas gelitten. Mach hier aber gern deine eigenen Erfahrungen und probiere am besten selbst einmal aus, was dein Geschmacksempfinden dazu sagt.
Wie lässt sich Kartoffelsuppe am besten einfrieren?
Bevor Du mit dem Einfrieren beginnst, vorweg ein paar Tipps. Die Kartoffelsuppe sollte auf jeden Fall richtig abgekühlt sein, bevor Du sie „auf Eis legst“.
Du kannst Dir überlegen, ob Du die Suppe in einen großen Behälter umfüllst und diesen in das Gefrierfach (bzw. in die Gefriertruhe) stellst oder ob Du mehrere kleine Gefrierbehälter verwendest. Deine Suppe kannst Du dadurch unproblematisch gleich in Portionsgrößen einfrieren und später wieder einzeln entnehmen und verbrauchen.
Du musst aber nicht zwingend Behälter zum Einfrieren verwenden. Auch Gefrierbeutel eignen sich wunderbar dafür. Nehme Dir dazu einen Behälter passender Größe, stelle Deinen Gefrierbeutel hinein und fülle die Suppe in den Beutel. Verschließe den Beutel und stelle den Behälter mit dem Beutel ins Gefrierfach, bis die Suppe gefroren ist. Dann nimmst Du den Beutel mit der Suppe aus dem Behälter heraus und legst den Beutel zurück ins Gefrierfach. So kannst Du gleich mehrere Portionen platzsparend einfrieren und einzeln zum Auftauen entnehmen.
So lässt sich eine Kartoffelsuppe auftauen
Zum Auftauen kannst Du die gewünschte Menge an Kartoffelsuppe aus dem Froster entnehmen und einige Stunden (am besten über Nacht) in den Kühlschrank stellen. Hast Du einen Beutel verwendet, fülle den gefrorenen Inhalt zum Auftauen in einen Topf.
Während des Auftauprozesses entsteht Tauwasser auf der Oberfläche, welches Du vorsichtig abgießen solltest. Andernfalls verdünnt es Deine Suppe, was wiederum den Geschmack negativ beeinflussen kann.
Falls es mal schnell gehen soll, kannst Du den Auftauprozess beschleunigen, indem Du den gefrorenen Inhalt in einen Kochtopf gibst und bei niedriger Temperatur die Kartoffelsuppe langsam auftaust. Denke daran, regelmäßig umzurühren, damit Dir nichts anbrennt.
Alternativ lässt sich die Suppe in der Mikrowelle auftauen. Hier ist es wichtig, dass der Behälter mikrowellengeeignet ist. Auch darf die Temperatur nicht zu hoch eingestellt sein. Vielmehr muss hier mit einer niedrigen Temperatur die Suppe schonend erwärmt werden. Viele Mikrowellen verfügen sogar über ein spezielles Programm zum Auftauen von Speisen.
So wird die aufgetaute Kartoffelsuppe zum Gaumenschmaus!
Du siehst, das Einfrieren einer Kartoffelsuppe ist kein Hexenwerk und geschmacklich braucht sich die aufgetaute Variante auch in keiner Weise hinter der frisch zubereiteten Version verstecken. Möchtest Du Deiner aufgetauten Kartoffelsuppe den letzten Schliff geben, füge erst nach dem Auftauen die verderblichen Beilagen wie Würstchen, Frischkäse, Milch oder Sahne hinzu. Der Geschmack dieser frischen Zutaten rundet das Gericht ab und einem Teller Deiner leckeren Kartoffelsuppe steht nichts mehr im Weg!
Häufige Fragen – Kurz und bündig
Eine gefrorene Kartoffelsuppe kann bis zu 3 Monate im Gefrierfach verweilen, ohne dass die Haltbarkeit darunter leidet.






