- Wann lohnt sich das Einkochen von Kartoffelsuppe?
- Zubehör fürs Einkochen
- Kartoffelsuppe einkochen – Eine Schritt für Schritt-Anleitung
- Kartoffelsuppe – das Rezept
- Kartoffelsuppe – Zubereitung
- Kartoffelsuppe einkochen
- Kartoffelsuppe einkochen mit Kochtopf
- Kartoffelsuppe einkochen mit Einkochtopf
- Verwendung und Haltbarkeit der eingekochten Kartoffelsuppe
Was früher in den Küchen unserer Eltern und Großeltern gang und gäbe war, ist in unserer schnelllebigen Zeit inzwischen fast in Vergessenheit geraten: das Haltbarmachen von Lebensmitteln durch Einkochen.
Durch das starke Erhitzen im Glas und das dadurch entstehende Vakuum haben schädliche Mikroorganismen keine Chance und der Inhalt kann so über einen langen Zeitraum haltbar gemacht werden.
Aber für wen ist diese Form der Konservierung geeignet? Wie genau funktioniert das? Worauf sollte man dabei achten?
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Genau um diese Themen soll es in dem folgenden Beitrag gehen. Am Beispiel der Kartoffelsuppe erfährst Du alles Wissenswerte rund ums Thema „Einkochen“. Sei gespannt und lass Dich inspirieren von dieser wunderbaren Möglichkeit, Nahrungsmittel haltbar zu machen.
Wann lohnt sich das Einkochen von Kartoffelsuppe?
Wenn Du auch zu den Menschen gehörst, die von ihrer selbstgemachten Kartoffelsuppe gar nicht genug bekommen können, dann ist die Option des Einkochens vermutlich genau das richtige für Dich.
Einkochen von Suppe lohnt sich, wenn du sie haltbar machen und später schnell auf sie zurückgreifen möchtest. Es bietet sich an, gleich eine größere Menge zu kochen und diese dann einzukochen. So hast Du den Arbeits- und Zeitaufwand nur einmal und kannst lange Zeit immer wieder auf Deinen Vorrat an Kartoffelsuppe zurückgreifen.
Zubehör fürs Einkochen
Um Deine Kartoffelsuppe einkochen zu können, benötigst Du einige Utensilien, die im Folgenden einmal aufgeführt werden.
- Einmachgläser (bspw. von Weck) inklusive Klammern und Dichtringen; alternativ können Schraubgläser verwendet werden; Gläser am besten vorher einmal abkochen, damit sie steril sind
- Einfülltrichter: er ermöglicht ein sauberes Einfüllen der Suppe in die Einmachgläser
- Glasheber: mit ihm lassen sich die kochend heißen Gläser aus dem Topf heben
- Topf: 5 – 10 Liter Volumen
- Alternative: Einkochautomat; er verfügt über eine integrierte Temperaturanzeige und Abschaltautomatik; je nach Volumen können bis zu 14 Litergläser zum Einkochen in den Topf gestellt werden
- Etiketten zum Beschriften der Gläser
Kartoffelsuppe einkochen – Eine Schritt für Schritt-Anleitung
Bevor Du Deine Kartoffelsuppe einkochen kannst, muss diese natürlich erst einmal zubereitet werden.
Kartoffelsuppe – das Rezept
Für Deine eingekochte Suppe kannst Du natürlich Dein Lieblingsrezept verwenden. Hier ein einfaches Rezept:
5 kg Kartoffeln
2 Sellerieknollen
3 Zwiebeln
2 Lauchzwiebeln
4 Karotten
3 Liter Gemüsebrühe
Sonnenblumenöl
Salz, Pfeffer, Muskat
Falls Du Deine Suppe würziger magst, kannst Du beim anbraten noch Speck dazugeben.
Kartoffelsuppe – Zubereitung
Für die Zubereitung putzt und würfelst Du als erstes das Gemüse. Anschließend erhitzt Du das Öl in einem großen Topf und brätst das Gemüse (bis auf die Kartoffeln) darin für ca. 10 Minuten an. Gib nun die Kartoffeln mit dazu, brate sie kurz mit an und lösche es mit Gemüsebrühe ab.
Lasse Deine Suppe für ca. 30 Minuten kochen, bis das Gemüse weich ist. Wenn Du merkst, dass zu wenig Flüssigkeit im Topf ist, gib einfach etwas Wasser dazu.
Nun kannst Du die Kartoffelsuppe pürieren, bis eine cremige Konsistenz entsteht. Schmecke mit einem sauberen Löffel die Suppe ab und würze etwas mit Salz, Pfeffer und Muskat nach.
Tipp: Um die Suppe abzurunden, kannst Du beim Erwärmen Deiner eingekochten Suppe noch Sahne unterrühren.
Kartoffelsuppe einkochen
Im nächsten Schritt füllst Du die kochend heiße Kartoffelsuppe mit Hilfe des Einfülltrichters in Deine sauberen (!) Einmachgläser. Die Gläser sollten maximal 2 – 3 cm bis unter den Rand gefüllt werden, nicht mehr. Da sich die Suppe beim Einkochvorgang ausdehnt, läufst Du andernfalls Gefahr, dass die Flüssigkeit zwischen Glasrand und Deckel austritt und so kein Vakuum entstehen kann. Achte darauf, dass der Rand unbedingt sauber bleibt!
Sobald Du die Gläser befüllt hast, müssen diese umgehend verschlossen werden. Bei Weckgläsern nutze dazu die Gummiringe und die Klammern.
Jetzt folgt der eigentliche Prozess des Einkochens. Ob Du dazu einen herkömmlichen großen Kochtopf verwendest oder aber einen Einkochautomaten nutzt, bleibt Dir überlassen. Beides funktioniert hervorragend, wenn Du ein paar Grundregeln beachtest.
Kartoffelsuppe einkochen mit Kochtopf
Für die Variante mit dem Kochtopf fülle als nächstes den Topf mit lauwarmem Wasser, bis die Gläser nahezu bedeckt sind. Bringe das Wasser zum Kochen und lasse die Gläser ab dem Kochzeitpunkt für 90 Minuten darin stehen. Den Kochzeitpunkt erkennst Du an den Bläschen im Glas.
Kartoffelsuppe einkochen mit Einkochtopf
Nutzt Du einen Einkochtopf, kannst Du die Gläser übereinanderstellen und den Topf mit Wasser auffüllen, bis die oberen Gläser ca. zu zwei Drittel mit Wasser bedeckt sind. Auch hier beginnt die Einkochzeit erst zu laufen, wenn das Wasser kocht.
Nach dem Einkochen?
Nach 90 Minuten nimm die Gläser vorsichtig mit dem Glasheber aus dem Wasserbad. Lasse sie abtrocknen und komplett abkühlen. Am besten lässt Du sie für die nächsten 24 Stunden ruhen. So gehst Du auf Nummer sicher, dass das Vakuum während des Abkühlens nicht leidet.
Nachdem die Gläser komplett ausgekühlt sind, kannst Du den „Deckel-Test“ machen. Hebe die Gläser vorsichtig hoch, indem Du sie nur am Deckel festhältst. Bleibt dieser am Glas haften, hat das Einkochen funktioniert.
Etikettieren
Es empfiehlt sich, die Gläser mit Etiketten über den Inhalt und das Einkochdatum zu versehen. Lagere Deine Gläser mit fertiger Kartoffelsuppe am besten lichtgeschützt und kühl im Keller oder einer Vorratskammer.
Verwendung und Haltbarkeit der eingekochten Kartoffelsuppe
Eingekochte Kartoffelsuppe hält sich bis zu 12 Monate. Zu gegebener Zeit kannst Du sie im Kochtopf erwärmen und je nach Belieben mit Sahne, Kräutern oder anderen Zutaten verfeinern.
Hast Du ein Glas mit eingekochter Kartoffelsuppe geöffnet, solltest Du diese zeitnah verzehren. Du kannst sie dann zwar für ein bis zwei Tage im Kühlschrank verwahren, aber spätestens dann sollte sie auf dem Teller landen.






